viernes, 1. julio 2011
Calle 13 in der Fabrik
Wow! Was für ein Konzert. Ich komme Dienstagabend, eine halbe Stunde vor Konzertbeginn, an der FABRIK in Altona an. Von allen Seiten höre ich Spanisch und Deutsch. Latinos und Deutsche haben heute eins gemeinsam: Die Liebe zu Calle 13. Schon zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres tritt das Duo in der FABRIK auf. Damals wie heute ein voller Erfolg. Um 21 Uhr drängen sich auch die Letzten in das Gebäude. Die Band kommt auf die Bühne und alles fängt an zu jubeln. Die Musik setzt ein und el Residente alias René Perez Joglar gesellt sich dazu. Jetzt ist es unüberhörbar, dass die meisten Frauen wohl wegen ihm gekommen sind… Das erste Lied beginnt und alle, auch die Männer, beginnen die Hüften zu schwingen und zu tanzen. Die Mischungen aus Merengue, Rap und lateinamerikanischen, typischen Gesang lädt einfach zum tanzen ein. Das Publikum besteht unter anderen aus patriotischen Puertoricanern und Venezolanern, die die Flagge ihres Vaterlandes über den Köpfen schwingen. Spätestens als el Residente sich, wie auf fast allen Konzerten, das T-Shirt auszog, war es um die Frauen geschehen. Circa 500 Fans waren gekommen um Calle 13 zu sehen, mit zu singen und mit zu tanzen. Ausgerechnet ein Mann hatte das Glück, von el Residente umarmt zu werden. Während des Crowdsurfings wurde er auf die Bühne transportiert und René klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter. Am Ende der Show wird auch der Gitarrist auf Händen getragen und gefeiert. Calle 13 hat uns ein bisschen Lateinamerika nach Hamburg gebracht. Für Manche eine Erinnerung an ihre Heimat, für andere ein Stückchen des Traumes, den sie vielleicht einmal leben wollen.

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ich bin sooooo ua neidisch!! nach österreich werden die wohl nie kommen:(

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